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Reise-Themen-Net ist ein Serviceangebot von Reisejournalisten und -autoren für Print- und Online-Medien sowie Buchverlage. Wir liefern redaktionelle Reisebeiträge in Wort und Bild sowie Fotos zu Destinationen weltweit - wobei die Britischen Inseln einen besonderen Schwerpunkt bilden und daher gesondert ausgewiesen sind.




 

Teil der Tradition auf den Fidschis: Die Kava-Zeremonie.




Rauschpfeffer, Baströckchen und Traumstrände

Textauszug: Da war es wieder, dieses Wort. Irgendwie scheint es allgegenwärtig. Überall, wo man geht und steht, erklingt das Wort. „Bula“ hier, „Bula“ da. Ohne Frage, „Bula“ ist das meist gehörte und gesagte Wort auf den Fidschi-Inseln. Es gehört zu der Inselgruppe im Südpazifik wie unberührte Sandstrände und einsame Buchten, wie eine faszinierende Unterwasserwelt und prächtige Palmenhaine. „Bula“ kann sowohl „Hallo“ als auch „Herzlich willkommen“ heißen. Dann wieder erklingt es, wenn immer das Glas erhoben wird und man sich zu prostet. Zudem bedeutet das Wort auch „Gesundheit“.

Textlänge: circa 6.150 Zeichen (zuzüglich Serviceteil mit ca. 1.370 Zeichen)
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Ganz in Blau: Der Dachgarten des Zivilisationsmuseums.




Quebéc City erlebt sein blaues Wunder

Textauszug: Im wahrsten Sinne des Wortes ein blaues Wunder erleben die Besucher des Dachgarten des Musée de la Civilisation in Québec City in der ostkanadischen Provinz Québec. Die freizugängliche Terrasse unweit des Weltkulturerbes Place Royale, wo sich die ersten französischen Siedler Nordamerikas niederließen, ist komplett in Blau gehalten. Der Holzboden, die Liegestühle, selbst der Sandkasten und der Sand selber sind blau eingefärbt – ebenso wie die bereit gestellten Eimer, Schüppchen und Förmchen.

Textlänge: circa 1.300 Anschläge
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Das südlichste Geysirfeld der Welt - Höhenrausch am "Tata Tatio", dem rauchenden Vater




Faszination Geysir auf 4.500 Metern

Textauszug: Fast scheint es, als würde jemand irgendwo mit einem Schlag einen großen Wasserhahn abdrehen. Kaum ist die Sonne über den Anden aufgegangen, verschwinden die gigantischen Dampfsäulen in Minutenschnelle. Wo eben noch bei Temperaturen um minus 20 Grad Celsius um die Wette gezittert und geschnattert wurde, steigen die Temperaturen nun sprunghaft an. Nach und nach wird eine der fünf, sechs Kleiderschichten abgelegt. In der Tat findet sich hier kaum ein Frühaufsteher, der nicht das Zwiebelprinzip praktiziert. Die Faszination mischt sich zunehmend mit einem Wohlfühlgefühl, auch wenn die Luft nicht gerade zu Freudensprüngen einlädt. Denn auf knapp 4.500 Metern über dem Meeresspiegel ist diese extrem dünn.

Textlänge: circa 5.746 Anschläge plus Serviceteil mit 2.945 Zeichen
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Pamukkale - Naturwunder in weiß.




Pamukkale - Welterbe mit Magnetwirkung

Textauszug: Thermalwasser versorgt, nachdem dieses die Sinterterrassen passiert hat. Während sich die „Baumwollburg“ nun zunehmend erholt und ihr strahlend weißes Antlitz zurückgewinnt, wird den Besuchern dennoch die Illusion vermittelt, Teile der Traumlandschaft barfuss betreten zu dürfen. Auf der ehemaligen Straße durch die Sinterterrassen wurden künstliche (Beton-) Becken angelegt, die dank der Sinterausfällungen aus dem darüber fließenden Wasser nach und nach mit einer Kalkschicht überzogen wurden und längst ein natürliches Aussehen angenommen haben.

Textlänge: circa 4400 Zeichen plus Seviceteil mit 1.276 Zeichen
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Chic und modern: Ein Zimmer im Motel One.




Sich betten zum Spartarif

Textauszug: Die Zimmer sind in der Regel nicht sonderlich groß, bieten aber auf kleinem Raum ordentlichen Komfort – noch dazu in bester Lage. Wie weiland die Billigflieger mit ihrem Aufkommen den Flugmarkt revolutionierten, so mischen nun seit einigen Jahren günstige Übernachtungsstätten im trendigen Design und mit guter technischer Ausstattung den Hotelmarkt kräftig auf. Dabei dokumentieren die Häuser, dass niedrige Preise nicht im Widerspruch zu ansprechender Optik, Servicefreundlichkeit und einem gewissen Wohlfühlfaktor stehen müssen. Im Gegenteil. Auch wenn für Luxus wenig Platz ist, avancieren die von der Konkurrenz gerne mal als „Billig-Burgen“ abgestempelten Häuser nicht von ungefähr zu echten Übernachtungsalternativen.

Textlänge: circa 8.000 Anschläge
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Lindesnes - Norwegens südlichster Zipfel.




Lindesnes - Norwegens südlichster Zipfel

Textauszug: Der strahlend blaue Himmel wird von ein paar Wolkenschäfchen durchzogen. Statt des Blökens sind lediglich das Geschrei einiger aufgeregter Möwen und das Rauschen des Meeres zu hören. Die Wellen prallen wild und ungestüm gegen die steil abfallenden Klippen, die schon so manchem Schiff zum Verhängnis wurden. Die Gischt spritzt an einem der wohl spektakulärsten Küstenabschnitte Norwegens meterhoch. Das Festland rund um Lindesnes, den südlichsten Zipfel des skandinavischen Königreichs, gemahnt an eine Mondlandschaft. Karg, bizarr und ein bisschen wild.

Textlänge: circa 4000 Zeichen
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Gelebte Indianer-Kultur im Huren-Reservat Wendake.




Wendake - zwei Quadratkilometer Huronen-Land

Textauszug: „Kwe! So heißem wir Huronen unsere Gäste willkommen“, ruft Nancy mit freundlichem Grinsen. Sie trägt ein traditionelles indianisches Lederkleid. Ihre schulterlangen, hellbraunen Haare sind im Pipi-Langstrumpf-Look zu zwei abstehenden Zöpfen geflochten. Ihre stahlblauen Augen funkeln. „Ja, ich bin ein Ureinwohner, auch wenn ich nicht so aussehe“, lacht die junge Frau, die im Huronen-Dorf im Indianerreservat von Wendake einen Einblick in das Leben ihrer Vorfahren vermitteln möchte. „Okay, ich bin nicht ganz reinrassig – wenn man so etwas überhaupt sagen darf“, fügt die sympathische Mittzwanzigerin in perfektem Englisch hinzu.

Textlänge: circa 6.100 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 1.800 Zeichen)
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Nur für das starke Geschlecht: Die Männerzimmer der DERAG-Hotels.




Schlafgenuss im Kran, Knast und auf dem Wasser

Textauszug: Hotelzimmer ist nicht gleich Hotelzimmer - und doch halten die meisten Zimmer je nach Kategorie den mehr oder weniger selber Standard und die gleiche Ausstattung vor. Doch auch wer eine außergewöhnliche Schlafatmosphäre sucht, wird unter den unzähligen Übernachtungsmöglichkeiten fündig. In der niederländischen 16.000-Seelen-Gemeinde Harlingen (Provinz Friesland) beispielsweise bietet das umgebaute Maschinen- und Führerhauses eines denkmalgeschützten Krans zwei Personen in 70 Metern Höhe Platz. Ab 319 Euro pro Nacht inklusive Frühstück lässt sich hier die traute Zweisamkeit hoch über dem Hafenbecken genießen.

Textlänge: circa 5.900 Anschläge
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Zauberhafte Farbenwelt in der Abendsonne: Die Chaxa Lagune in der Atacama-Wüste.




Atacama-Wüste - Wüstenwunderland im Höhenrausch

Textauszug: Kein Grashalm, kein Strauch so weit das Auge reicht. In der gleißend heißen Sonne knistern und knirschen die riesigen Salzplatten. Bizarre Salzskulpturen säumen die schmalen Pfade. Land und Himmel scheinen am Horizont zu einer schmalen, schier unendlichen Linie zu verschmelzen. Dazwischen funkeln die schneebedeckten Gipfel der unzähligen Vulkane, die diesen Teil der Anden prägen. Während die Sonne langsam hinter den mächtigen Bergen versinkt, entwickelt sich fernab jeglicher Vegetation ein grandioses Spiel der Farben. Türkisblau funkelt das Wasser der Laguna de Chaxa im Osten der Atacama-Wüste. Die Höhenzüge der Anden werden in eine Mischung aus Rot und Grau getaucht, während eine riesige Heerschar von Flamingos jede Minute bis zum Sonnenuntergang nutzt, um in dem 5.000 Hektar großen und extrem flachen Salzwasserpool zu gründeln.

Textlänge: circa 6.060 Anschläge plus Serviceteil mit ca. 3.000 Zeichen
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Badspaß und Entspannung verspircht der Besuch eines Onsens.




Onsen - die japanische Wohlfühloase

Textauszug: Nebelschwaden liegen über dem Wasser. Es blubbert und sprudelt und ein leicht schwefeliger Duft liegt in der Luft. Am Beckenrand sitzt ein Mann so wie Gott in geschaffen hat auf einem Holzschemel. Mit einem kleinen Eimer gießt er immer wieder Wasser über seinen Körper, um sich zu reinigen. Erst dann folgte der Gang ins Wasser. „Wir Japaner reinigen uns, um zu baden. Die meisten Europäer baden, um sich zu reinigen“, erläutert Akito Uemura im feinsten Englisch einen der wichtigsten kulturellen Unterschiede zu den Bewohner aus dem Land des Lächelns.

Textlänge: circa 3.300 Anschläge (plus Serviceteil mit 2.300 Zeichen)
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Ait Benhaddou: Lieblingsdrehort der Filmemacher aus aller Herren Länder.




Marokko - Märchenwelt aus 1001 Nacht

Textauszug: Auf der einen Seite locken rund 2000 Kilometer Küstenlinie am Mittelmeer und Atlantik, auf der anderen Seite erstreckt sich die Wüste so weit das Auge reicht. Dann wiederum leuchten die schneebedeckten Gipfel der Viertausender des Atlas-Gebirges im gleißenden Sonnenlicht. Keine Frage, Marokko ist ein Land der Gegensätze, ein Land voller Faszination und Andersartigkeit, ein Land, das vielerorts von einem märchenhaften Zauber wie aus 1001 Nacht überzogen ist. Staubige Straßen wechseln mit grünen Oasen, Lehmburgen mit beeindruckenden Minaretten, Moscheen und Palästen. Verschleierte Frauen bestimmen ebenso das Straßenbild wie Teenager in Miniröcken und flippigen Shirts.

Textlänge: circa 6.300 Zeichen zuzüglich Serviceteil (ca. 1.500 Zeichen)
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Ein besonderer Hingucker: Die Mud Maid in den Lost Gardens of Heligan.




Die verlorenen Gärten von Heligan

Textauszug: Mitten in einem verwilderten Waldstück liegt diese anmutige Schönheit. Unter einem Blätterdach scheint sich die Frau auf matschigem Untergrund einen Schlafplatz gesucht zu haben. Statt eines wellenden Haupthaares zieren Grasbüsche ihren Kopf. Ihr Körper ist von Moosen überzogen. Keine Frage, die von Susan Hills geschaffene „Mud Maid“ ist einer der besonderen Hingucker in den Lost Gardens of Heligan. Nur einen Steinwurf entfernt fällt mit dem „Giant’s Head, dem Kopf des Riesen, eine weitere bepflanzte und überwachsene Erdskulpturen in den Blick.

Textlänge: circa 2.350 Anschläge
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