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Asien

Badspaß

und Entspannung verspircht der Besuch eines Onsens.

Onsen - die japanische Wohlfühloase

Textauszug: Nebelschwaden liegen über dem Wasser. Es blubbert und sprudelt und ein leicht schwefeliger Duft liegt in der Luft. Am Beckenrand sitzt ein Mann so wie Gott in geschaffen hat auf einem Holzschemel. Mit einem kleinen Eimer gießt er immer wieder Wasser über seinen Körper, um sich zu reinigen. Erst dann folgte der Gang ins Wasser. „Wir Japaner reinigen uns, um zu baden. Die meisten Europäer baden, um sich zu reinigen“, erläutert Akito Uemura im feinsten Englisch einen der wichtigsten kulturellen Unterschiede zu den Bewohner aus dem Land des Lächelns.

Textlänge: circa 3.300 Anschläge (plus Serviceteil mit 2.300 Zeichen)
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Schlammkur -

am Toten Meer in Jordanien.

Plantschen in der größten Badewanne der Welt

Textauszug: Die Morgensonne lugt zögerlich hinter den Ausläufern des Berges Nebo hervor. Awyn Ibrahim streift sein weißes Polohemd und seine roten Shorts ab. Aus einem kleinen Verschlag holt der hoch aufgeschossene junge Mann mit den blütenweißen Zähnen sechs Eimer und eine Styroporplatte von der Dicke einer Matratze hervor. Vorsichtig platziert er das Ganze auf der Wasseroberfläche. Dann steigt er langsam rückwärts ins Wasser, legt sich mit dem Oberkörper auf den Schaumstoff und bewegt sich mit geschicktem Beinschlag vorwärts. An einer seichten Stelle in der Bucht von Sweimeh im Westen Jordaniens steigt er vorsichtig in das knietiefe Wasser, beugt sich mit dem Eimer vor, um den wertvollen schwarzen Schlamm vom Grund des Toten Meeres hoch zu holen.

Textlänge: circa 5.350 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 3.400 Anschlägen)
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Mit

dem Nostalgiezug geht es zum größten Krater der Welt.

Kyushu - brodelnd-heißes Japan

Textauszug: Die hoch aufschießenden Berge gemahnen ein bisschen an das Voralpenland, wäre da nicht die merkwürdige Form der Schluchten und Tal-Einschnitte. Bäume sind mit Ausnahme vereinzelter Zedern-Schonungen überaus rar gesät. Dafür sind die von Lava geformten Hügel und Hänge fast ausnahmslos mit mannshohen Gräsern bewachsen. Dazwischen fallen immer wieder Terrassen mit Reisfeldern ins Auge. Was wie eine riesige Gebirgskette anmutet, ist tatsächlich der mit 128 Kilometern Umfang größte Vulkankrater der Welt. Der Mount Aso im gleichnamigen Nationalpark gehört fraglos zu den faszinierendsten Naturschauspielen auf Kyushu, der südlichsten der vier japanischen Hauptinseln.

Textlänge: circa 9.300 Zeichen inklusive Serviceteil
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Bangalore - Indiens Stadt der Zukunft

Shiva-Tempel in Bangalore

Textauszug: Die Fahrt zieht sich wie ein Kaugummi. Der stockende Verkehr lässt selbst Schnecken vergleichsweise zu Sprintern avancieren. Bangalore, die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Karnatakas, kapituliert phasenweise angesichts des nie enden wollenden Verkehrsflusses. Auf den Straßen herrscht Anarchie. Verkehrszeichen und Fahrbahnspuren verkommen zur Bedeutungslosigkeit. Wie in einer Ameisenstraße schlängeln sich Autos, Motorräder und Tuc-Tucs, jene markanten dreirädrigen Taxis, über die hoffnungslos überforderten Verkehrsadern der 5,5-Millionen-Stadt. Dabei muss scheinbar jeder Richtungswechsel mit einem lauten Hupen angezeigt werden. Und wir wechseln die Richtung häufig. Wie Slalomstangen umkurven wir vor uns fahrende Gefährte und die zahlreichen freilaufenden Kühe, die auf der Suche nach etwas Essbarem gemäßigten Schrittes durch die Innenstadt ziehen.

Textlänge: circa 11.400 Zeichen
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Abu Dhabi - Wunderland am Wüstenrand

Wüstensöhne in Abu Dhabi

Textauszug: Das laute Zischen ist unüberhörbar. Wie Luftmatratzen, aus denen die Stöpsel herausgezogen werden, gehen die vier Räder des Geländewagens in die Knie. Vor uns – soweit das Auge reicht – gleißend heißer Wüstensand. Hinter uns die Silhouette von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. „Dies erhöht den Fahrspaß und vor allem auch die Sicherheit“, erklärt Mudi S. Devendra, unser Fahrer, in perfektem Englisch, während er gefühlvoll den Gang einlegt. Im Wüstensand driftet der Jeep mit jedem Tipp auf das Gaspedal wie auf einem zugefrorenen See hin und her. Die Reifen versinken zentimetertief in dem rotbraunen Sand. Mit Vollgas geht es eine rund 30 Meter hohe Düne hinauf. Nach einem kurzen, abrupten Stopp hinter der Kuppe geht es mit Tempo den Sandberg hinunter und die nächste Düne hinauf. Wir fühlen uns wie in einer Dschunke auf hoher See. Das Original-James-Bond-Feeling ist allgegenwärtig. Denn wir sind im wahrsten Sinne des Wortes geschüttelt und nicht gerührt.

Textlänge: circa 7.500 Zeichen
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Der Buddha von Po Lin

Der Buddha von Po Lin

(Foto: Dirk Renckhoff)

Textauszug: Dicht an dicht gedrängte Wolkenkratzer und hektische Betriebsamkeit kennzeichnen den "duftenden Hafen", der als Finanzmetropole und Einkaufsparadies - wenn auch inzwischen als extrem teures - gleichermaßen bekannt ist. Hongkong, das ist chinesische Lebensart gepaart mit unverkennbaren westlichen Einflüssen, ja, den unverwischbaren Spuren, die die britischen Kolonialherren auch nach der Rückgabe der Millionenstadt an China am 1. Juli 1997 deutlich hinterließen. Aber die ehemalige Kronkolonie am südchinesischen Meer hat noch ein zweites, weitaus beschaulicheres Gesicht: malerische Strände, ausgedehnte Küstenstreifen, pittoreske Berge und Gipfel sowie riesige Wälder.

Textlänge: circa 4.000 Zeichen
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Bollywood im Wandel der Zeit

Plakatwerbung für einen typischen Bollywood-Streif

Textauszug: Die Anreise zieht sich wie ein Kaugummi. Nicht, dass der Weg vom Hotel aus sonderlich weit wäre, nein, der stockende Verkehr lässt selbst Schnecken vergleichsweise zu Sprintern avancieren. Mumbai, so seit 1995 der offizielle Name der indischen 20-Millionen-Metropole Bombay, kapituliert angesichts des nie enden wollenden Verkehrsflusses. Auf den Straßen herrscht Anarchie. Verkehrszeichen und Fahrbahnspuren verkommen zur Bedeutungslosigkeit. Wie in einer Ameisenstraße schlängeln sich Autos, Motorräder und Tuc-Tucs, jene markanten dreirädrigen Taxis, über die hoffnungslos überforderten Verkehrsadern der Hauptstadt von Maharashtras. Nach einer halben Ewigkeit stoppen wir vor einem runter gekommenen, seelenlosen Betonklotz am Link Way.

Textlänge: circa 8.500 Zeichen
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Goa - hippiefrei und sonnenverwöhnt

Goa besticht durch traumhafte Strände und Sonnenun

Textauszug: Palmenwedel statt Tannenbaum, Pashmina-Tücher statt Wollschal, Fackeln statt Kerzen, Kokos- statt Paranüsse – ja, süßer die Glocken nie klingen, als im sonnenverwöhnten Goa zur Weihnachtszeit. Die größten Geschenke sind die kilometerlangen, wenig bevölkerten Sandstrände, das herrlich warme Wasser des Indischen Ozeans und die Sonne Westindiens, die es traditionell in den Wintermonaten gut mit den Touristen und Einheimischen meint. Die Regenzeit mit ihren teilweise heftigen Monsunregen liegt Wochen zurück. Zwischen Millionen von Palmen und ausgedehnten Reisfeldern gedeiht eine wahre Blütenpracht. Bananen, Mangos und Cashewnüsse wachsen in dem grünen Landstrich zwischen den Bergen der West Ghats und dem Arabischen Meer. Überall liegt der Geruch von Curry und Sandelholz in der Luft. Auch die Zeiten, als Hippies aus aller Herren Länder die Strände der ehemaligen portugiesischen Enklave bevölkerten, sind längst vorbei. Gleichwohl finden sich hier und da noch einige der legendären Aussteiger, die heute hier eher deplaziert und wie Relikte aus der Steinzeit wirken.

Textlänge: circa 9.000 Zeichen
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Treffpunkt

und Fresstempel zugleich: Die Imbissstände im japanischen Fukuoka.

Die Seelentröster mit der Grillzange

Textauszug: Manager im feinen Zwirn und Angestellte aus dem nahe gelegenen Finanzdistrikt sind hier ebenso zu finden, wie freakige Jugendliche im flippigen Tokio-Hotel-Look und Touristen aus allen Teilen der Welt. Wo tagsüber Spaziergänger flanieren, zieht mit Einbruch der Dunkelheit die wohl berühmteste Fressmeile Japans die Besuchermassen in ihren Bann. Rund 180 Imbissstände, sogenannte Yatais, sind in der japanischen Millionenmetropole Fukuoka zu finden. Die besten drängen sich wie an einer Perlenschnur aufgereiht am Ufer des Nakagawa Flusses unweit der Haruyoshi Brücke. Sie sind Treffpunkt, Gerüchteküche, Kontaktbörse und zweites Wohnzimmer für viele, aber auch Enklaven des Lachens und des Lästerns, in denen einem scheinbar nie enden wollender Marathon an Trinksprüchen und Tresenpolitik dazu beiträgt, dass sich die Probleme der Welt in Wohlgefallen auflösen.

Textlänge: circa 8.800 Zeichen inklusive Serviceteil
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Jerash -

ein römisches Stück Jordanien.

Jerash - das Pompeji des Ostens

Textauszug: Dem Wüstensand gebührt ein großer Dank. Auch der Deutsche Ulrich Jasper Seetzen verdient mehr als ein Schulterklopfen. Denn ohne diese beiden dürfte sich Jordanien heute nicht rühmen, mit Jerash über eine der best erhaltenen Römerstädte zu verfügen. Im Jahre 63 vor Christus fiel die Stadt in Römerhände und wurde Teil des mächtigen und einflussreichen römischen Städtebündnisses im Nahen Osten, der Dekapolis. Binnen der nächsten 250 Jahre entwickelte sich Jerash zu einer prächtigen römischen Provinzstadt mit gepflasterten Straßen, auf Hügeln liegenden Tempelanlagen, Amphitheatern, Badehäusern, Brunnen, großzügigen Plätzen sowie einer mit Türmen und Toren versehenen Stadtmauer. Nach dem Zerfall des römischen Reiches fielen immer wieder Perser in der Stadt ein, ehe diese im Jahre 749 bei einer Reihe von Erdbeben weitgehend zerstört wurde.

Textlänge: circa 4.830 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 2.770 Anschlägen)
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