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Schottland

Fußball im Schlamm -

in Schottland sogar um die WM-Krone.

Kicken im schottischen Sumpf

Textauszug: Neben Finnland ist das Vereinigte Königreich die zweite große europäische Hochburg im Schlammfußball. Was Wimbledon für die Tennisspieler, ist die Arena The Wisp in Edinburgh für die Schlammfußballer, die hier vom 25. und 26. Juni 2011 den Swamp Soccer World Cup austragen. Sieht man einmal von der Tatsache ab, dass nicht auf einem gepflegten Rasenplatz, sondern auf sumpfigen Untergrund gekickt wird, ähneln die Regel im Wesentlichen denen des normalen Fußballspiels. Allerdings bestehen Mannschaften lediglich aus fünf Feldspielern plus Torwart.

Textlänge: circa 2.500 Zeichen (plus Infoteil mit ca. 550 Zeichen)
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Flugübungen mit Falken

können in Gleneagles unternommen werden.

Königlicher Sport im schottischen Hochland

Textauszug: Ganz ehrlich, ein bisschen schmeichelt es mir schon, wenn eine junge Dame im zarten Alter von gerade einmal 16 Jahren voll auf mich fliegt. Ihre Figur ist tadellos. Dazu diese tief braunen Augen. Dieser wache Blick, dem nichts zu entgehen scheint. Der bräunliche Teint – wenn man überhaupt davon sprechen kann. Ihre Brust ist überaus flauschig. Irgendwie war es schön und unerwartet weich, als ich diese mit zum ersten Mal darüber streichelte. Etwas gewöhnungsbedürftig sind allerdings die Essgewohnheiten der jungen Dame. Mal nascht sie ein Entenbein, mal einen Hühnerkopf – und alles von meinem in Leder gehüllten Handrücken.

Textlänge: circa 6.400 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 1.600 Zeichen)
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Boath House -

Musterbeispiel schottischer Gastlichkeit.

Boath House - Restaurant mit Zimmern

Textauszug: Wendy und Don Matheson verfügen in ihrer Nobelherberge gerade einmal über acht individuell eingerichtete Zimmer und nennen sich selber „Restaurant with rooms“. In der Tat wirkt das stattliche Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert nicht wie eines der besten Hotels des Landes. Umgeben von einer acht Hektar großer Wald- und Parklandschaft mit See mutet Boath House mit seinem Säulenportal eher wie die perfekte Kulisse für einen Film über den schottischen Landadel an. Kein Leuchtreklame, kein Hotel- oder Restaurantschild zieren die Sandsteinfassade. Vor dem Portal mit seinen ionischen Säulen findet sich kein Türsteher. Stattdessen öffnen die Besitzer Wendy und Don Matheson persönlich die Tür, um die Gäste in dem georgianischen Haus am Moray Firth bei Nairn willkommen zu heißen.
Textlänge: circa 4.500 Anschläge (zuzüglich Infoteil mit 1.100 Anschlägen)
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Eines der Wahrzeichen von Edinburgh:

Das Scott Monument.

Ein Tag in Edinburgh

Textauszug: 9 Uhr – Schriftsteller von oben
Endlich geht es auch für mich hoch hinaus. Genauer gesagt, 287 Stufen. Leichter kann man das üppige Scottish Breakfast mit Ei, Speck und Würstchen kaum abtrainieren. Ich steige Sir Walter Scott förmlich aufs Haupt und genieße den Blick auf Schottlands Hauptstadt, während der geistige Vater von „Ivanhoe“ fast 45 Meter unter mir auf seinem Marmorsockel hockt und darüber nachzudenken scheint, warum Touristen aus aller Welt auf seinem Denkmal rumklettern dürfen.

Textlänge: circa 2.200 Anschläge
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Ein schottisches Hobby: Berge sammeln

284 Gipfel muss ein Munroist erklimmen.

Textauszug: In einem Land, in dem Männer in Röcken mit Baumstämmen werfen, wundert es wenig, wenn die naturverbundenen Bewohner einem ungewöhnlichen Hobby im wahrsten Sinne des Wortes nachgehen. Die Schotten sammeln nämlich Berge. Nicht irgendwelche Berge, sondern ganz bestimmte. Diese müssen mehr als 3.000 Fuß, was grob 915 Metern entspricht, hoch sein. Von dieser Sorte finden sich allein im schottischen Hochland 284 Stück. Die Sammler gehen dabei nicht etwa mit Hammer und Meißel hin, um Teile von den Bergen abzuzwacken. Vielmehr bemühen sie sich, den Gipfel eines jeden dieser Berge zu erklimmen.

Textlänge: circa 3.100 Zeichen
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Flugübungen mit Greifvögeln

Falkenschule in Gleneagles

Textauszug: Die scharfen Krallen bohren sich in die dicken Lederhandschuhe. Der spitze Schnabel wirkt bedrohlich; ebenso der durchdringende Blick aus den bräunlichen Augen, die in Sekundenschnelle jegliche Bewegung auf dem weiten Areal zu registrieren scheinen. Geduldig warten Ramsey, Spey, Ginger und Josh auf angewinkelten Armen, flattern hier und da mit den Flügeln. Fast zeitgleich mit einem Ausfallschritt nach vorn werden die zwischen Daumen und Zeigefinger eingeklemmten Beinriemen gelöst und die Jagdfalken gleiten mit eleganten Flügelschlägen durch die vom Duft des Heidekrauts erfüllten Lüfte, um dann auf einem rund 40 Meter entfernten Metallständer zu landen, wo sie einen Augenblick verharren.

Textlänge: circa 6.000 Anschläge
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Pitlochry - ein Juwel im Hochland

Der Queen´s View am Loch Tummel

Textauszug: Pitlochry bezeichnet sich selbst gern als "Highland Jewel", als ein Juwel inmitten des schottischen Hochlandes. Tatsächlich ist der pittoreske Ferienort mit seinen charakteristischen gregorianischen Steinhäusern längst nicht mehr nur ein Insidertipp für Naturfreunde. Die 3000-Seelen-Gemeinde liegt im Herzen der malerischen Grampian Mountains, eingebettet zwischen dem 1214 Meter hohen Ben Lawers am Loch Tay und dem 1083 Meter hohen Ben Schiehallion am Loch Rannoch und wuchert mit einem besonderen Pfund: der landschaftlichen Vielfalt.

Textlänge: circa 11.900 Anschläge
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Das Wasser des Lebens

Kein Distillerie-Besuch ohne ein Tasting

Textauszug: Wie Dudelsack und Kilt, wie Schafe und das Hochland, wie Haggis und Lachs wird feinster Whisky unzertrennbar mit Schottland in Verbindung gebracht. Und die Bedingungen für Herstellung des goldgelben Exportschlagers sind im Norden Großbritanniens optimal. Extrem weiches Wasser und große Vorräte an Torf ließen insbesondere die Highlands schon im 15. Jahrhundert zum Standort für unzählige Destillerien werden. Noch heute zählt Schottland rund einhundert Brennereien, von den nahezu die Hälfte in Speyside zu finden ist. Die Region in den Grampian Highlands erhielt ihren Namen nach dem für seine reichhaltigen Lachsbestände bekannten Fluss Spey. In den engen, abgeschiedenen Tälern entlang des Ufers brannten die Hochlandbewohner in zurückliegenden Jahrhundert schwarz ihren Whisky - immer auf der Hut vor dem Auge des Gesetzes.

Textlänge: circa 9.100 Zeichen
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Auf den Spuren von Robert Burns

Robert Burns

Textauszug: Er galt als Lebemann mit einer Schwäche für Alkohol und Frauen, aber auch als genialer Dichter und Komponist. Noch heute wird er als literarischer Nationalheld verehrt und als Wegbereiter der Romantik vergöttert. Die Rede ist von Robert Burns, dem Dichter der schottischen Seele, der schon zu Lebzeiten als "Bauer mit den himmlischen Eingebungen" bezeichnet wurde und als Poet der einfachen Leute Unsterblichkeit erlangte. Sein kurzer, von vielen Nackenschlägen geprägter Lebensweg führte im Zickzack durch die Grafschaft Ayrshire und den Norden von Dumfriesshire, von einem ertragsarmen Bauernhof zum nächsten - immer begleitet von Trunksucht und Liebschaften und dominiert von einer Armut, die ihn und seine Familie phasenweise an den Rande der Existenz drängte. Und so hatte der begnadete Dichter trotz seiner überlieferten Heiterkeit Zeit seines Lebens nicht immer viel zu lachen.

Textlänge: circa 20.500 Zeichen
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Nächte in einem Bilderbuchschloss

Carbisdale Castle

Textauszug: Lowlands, Highlands und Islands gehören zu Schottland wie Whisky, Schafe, Haggis und natürlich Castle. Und mal ehrlich, wer träumt nicht davon, eine Nacht wie die Fürsten dieser Welt in einem Schloss oder einer altehrwürdigen Burg zu verbringen. Doch dies muß kein frommer Wunsch bleiben, denn in der schottischen Grafschaft Sutherland erhebt sich unweit des beschaulichen Dörfchens Culrain ein modernes Bilderbuchschloss, das heuer in eine beliebte Jugendherberge umgewandelt wurde.

Textlänge: circa 6.000 Anschläge
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Gleneagles - Spielplatz der Götter

Das Wappen des schottischen Golfparadieses

Textauszug: Der Name ist Musik in den Ohren aller Golfliebhaber. Gleneagles steht gleichermaßen für ein mondänes Fünf-Sterne-Hotel von auffälliger Eleganz als auch für anspruchsvolle Golfplätze in einer atemberaubenden Landschaft - ein Aushängeschild britischer Gastlichkeit umgeben von den wohl schönsten schottischen Inlandsplätzen.

Textlänge: circa 9.400 Zeichen
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Ein Stück Hollywood im Hochland

Das "Local hero"-Dorf Pennan

Textauszug: Vergleiche mit der amerikanischen Traumfabrik Hollywood sind wohl eher überzogen, dennoch hat Schottland in einer Vielzahl von Kinofilmen die Hauptrolle gespielt und dabei immer wieder mit besonderen Pfunden gewuchert: der Mischung aus reizvoller Natur und lebendiger Geschichte, aus pittoresken Städten und Dörfer, malerischen Küstenstreifen und üppig bewachsenen Bens und Glens. Ganz oben in der Gunst der Filmemacher steht insbesondere Eilean Donan Castle, Schottlands meist fotografierteste Burg an der zerklüfteten und bisweilen wild-romantischen Westküste.

Textlänge: circa 5.700 Anschläge
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Auf Geistertour durch Edinburgh

Thrilling: Der Ghost Walk durch Edinburgh

Textauszug: Mit flatterndem schwarzen Umhang beschwört Robin den Ampelgeist. Die Lichtzeichenanlage springt auf Grün um und das knapp zweistündige Abenteuer beginnt. Doch der mehr humoristische Auftakt wird schnell verdrängt. Auf den Spuren blutrünstiger Verbrechen wandelt sich das gemütliche Gesicht der Altstadt. Der Besuch von Orten des Diebstahls, des Mordes, der Folter, der Hexenverbrennung und des Leichenklaus lassen das Lächeln gefrieren. Gänsehaut und Schaudern begleiten die Zeitreise in die mysteriöse Vergangenheit Edinburghs. Von dem Charme und der Atmosphäre, die der schottischen Hauptstadt den Beinamen "Athen des Nordens" einbrachte, ist plötzlich nichts mehr zu spüren.

Textlänge: circa 11.300 Zeichen
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Eine Dorfschmiede als Pilgerstätte der Liebenden

Gretna Green

Textauszug: Für ganze Generationen galt der Name als Synonym für Hoffnung, Freiheit und Unabhängigkeit, wurde im wahrsten Sinne des Wortes automatisch mit dem Tor zur trauten Zweisamkeit gleichgesetzt. Die Rede ist von Gretna Green, jenem beschaulichen kleinen Dorf im Südwesten Schottlands unweit der Grenze zu England, das zwischen 1754 und 1940 zur Pilgerstätte für junge Liebespärchen und Ausreißer wurde. Denn in der dortigen Dorfschmiede konnten sich aufgrund einer Lücke in der schottischen Rechtsprechung Minderjährige ohne das Wissen beziehungsweise die Zustimmung der Eltern das Jawort geben.

Textlänge: circa 7.500 Zeichen
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Auf den Spuren von Nessie

Nessie-Modell in Drumnadrochit

Textauszug: Um kaum ein anderes Wesen ranken sich wohl mehr Geschichten und Mythen als um das sagenumwobene Monster am Loch Ness im schottischen Hochland. Über Nessies Aussehen streiten sich die Geister ebenso wie über dessen Existenz, auch wenn das "Loch Ness Exhibition Centre" im Touristenzentrum Drumnadrochit in einem künstlichen Teich direkt am Ufer des rund 38 Kilometer langen und bis zu 300 Meter tiefen Sees ein lebensgroßes Modell des geliebten Ungeheuers zeigt.

Textlänge: circa 11.100 Zeichen
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Wo Männer in Röcken mit Baumstämmen werfen...

Nur für starke Männer: Das Baumstammwerfen

Textauszug: Ebenso melodische wie eindringliche Dudelsackklänge erfüllen das weite Rund des Princess Royal and Duke of Fife Memorial Parks inmitten der pittoresken Hügellandschaft von Deeside. Muskelbepackte Männer in farbenfrohen Kilts, Trägerhemden mit Schriftzug des Sponsors und Schuhen mit Spikes wirbeln wenige Meter von einander entfernt unförmige Steine und riesige Baumstämme durch die Luft, während direkt daneben zumeist junge Mädchen mit filigranen Bewegungen traditionelle Tänze aufführen. Und beim "tug of war", dem Tauziehen, stemmen sich zwei konkurrierende Teams mit aller Kraft in den kurz geschorenen Rasen und ziehen tiefe Furchen in das satte Grün. Mit markerschütternden Schreien versuchen die Muskelprotze die Steine und Baumstämme zu neuen Rekordweiten zu treiben - und dies vor den Augen der königlichen Familie.

Textlänge: circa 10.500 Zeichen
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Skivergnügen im Hochland

Die Cairngorns

Textauszug: Nein, mit den klassischen Skigebieten in den Alpen oder den Rocky Mountains ist Schottland nicht zu vergleichen. Die Schneesicherheit ist deutlich geringer; die Schneemengen sind weniger üppig; Ben Nevis, der höchste Berg Großbritanniens, misst gerade einmal 1343 Meter und die höchst gelegenen Pisten sind bei 1260 Metern zu finden. Dennoch bietet das schottische Hochland in fünf kleinen, aber feinen Skigebieten von Mitte Dezember bis März, mitunter gar bis April oder Mai, alpines Skivergnügen für jedermann gepaart mit atemberaubenden Panoramen wilder Gebirgsketten.

Textlänge: circa 8.000 Zeichen
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