Wales
Zum Weltkulturerbe erhoben:
Der Pontcysyllte Aquädukt in Wales.
Pontcysyllte Aquädukt - das walisische Technikwund
Textauszug: Für die einen ist es eine der spektakulärsten Wasserstraßen der Welt, für die anderen eine architektonische Meisterleistung und ein Wunder der Technik. Begeh- und schiffbar, noch dazu gewürzt mit einer gehörigen Portion Nervenkitzel und ebenso Schwindel erregenden wie faszinierenden Blicken. Die Rede ist vom Pontcysyllte Aquädukt im Norden von Wales. Die ungewöhnliche Trogbrücke spannt sich mit einer Länge von 307 Meter zwischen den Gemeinden Trevor und Froncysyllte in der Grafschaft Wrexham über das Tal des River Dee.
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Grenzerfahrung am Offa's Dyke:
Wandern zwischen Wales und England.
Abgeschnittene Ohren am Offa's Dyke
Textauszug: Den beiden Wanderern fehlt offensichtlich nichts. Im Gegenteil, sie grüßen betont fröhlich. Trotzdem folgt ihnen der Blick noch einmal nach. Vielleicht ist es Zufall, vielleicht hatten sie auch nur Glück. Oder das Ganze ist nur ein Ammenmärchen. Eines, das einem einen Schauer über den Rücken jagen kann. "Wenn ein Waliser zu Zeiten von König Offa die Grenze überschritt, wurden ihm die Ohren abgeschnitten", erzählt Jim Saunders ein Stück aus dem Horrorkabinett längst vergangener Tage. Und der 53-Jährige muss es wissen. Er hat 18 Jahre lang den Offa's Dyke Path als Trail Manager betreut. Der 285 Kilometer lange Fernwanderweg verläuft von Chepstow im Süden bis nach Prestatyn im Norden von Wales. Über viele Jahrhunderte markierte der nach König Offa benannte Wall die Grenze zwischen England und Wales - und tut es in einigen Teilen noch heute.
Textlänge: circa 6.300 Zeichen zuzüglich Infoteil
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Cardiff im Wandel der Zeit
Textauszug: Augenfälliger können die Gegensätze nicht sein. Wenige hundert Meter Luftlinie und fast 2000 Jahre Geschichte trennen zwei der markantesten Blickfänge in Cardiff. Gleichzeitig spiegeln die beiden Prachtbauten ebenso wie die beeindruckende Cardiff Bay den Wandel der walisischen Kapitale von einem der größten Kohleumschlagplätze der Welt zu einer pulsierenden und aufstreben Hauptstadt wieder.
Textlänge: circa 6.400 Zeichen
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Von einer Kleinstadt zum globalen Bücherdorf
Textauszug: Ganz Wales ist seit dem 13. Jahrhundert britisch. Ganz Wales? Nein, ein kleines idyllisches Dorf in der Grafschaft Herefordshire an der Grenze zu England gibt vor, ein unabhängiges Königreich zu sein. Und zwar seit dem 1. April 1977. An jenem Tag ließ sich Richard Booth zum König von Hay-on-Wye küren und ernannte sein Pferd zum Premierminister. Gleichzeitig sagte der Exzentriker der großen Politik den Kampf an, ernannte Freunde und Bekannte zu Ministern und gab eine eigene, essbare Währung aus Reispapier heraus.
Textlänge: circa 4.500 Zeichen
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Vielfältiges Nord-Wales
"Green, green gras of home", lautet der Refrain in Tom Jones bekannter Hommage an seine Heimat. Und schon nach kurzer Zeit wird deutlich, was der bekannte Musikexport aus Wales zum Ausdruck bringen wollte: Unendlich viele Schattierungen von Grün soweit das Auge reicht, ausgedehnte Wälder, saftige Wiesen, mannshohe Farne, mächtige Rhododendren in Hülle und Fülle, blühende Heide- und Moorlandschaften, dazwischen unzählige weiße Punkte, die sich bei näherer Betrachtung als Schafe entpuppen.
Textlänge: circa 10.800 Zeichen
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Auf allen Vieren durch die walisische Unterwelt
Textauszug: "If you get stuck, loose fat. Its the only way forward." Steward Ingram zeigt urbritischen Humor. Doch die Botschaft ist eindeutig: Wer stecken bleibt, muss schlichtweg abspecken, um irgendwie weiter voran zu kommen. Und den sechs Wagemutigen in ihren Schutzanzügen und dem Helm auf dem Kopf steht nicht von ungefähr der Schweiß auf der Stirn. Vor uns liegt die "Letter Box", der Briefkasten, die größtes Herausforderung während der abenteuerlichen Höhlenerkundung in Südwales. Der Spalt in dem unterirdischen Labyrinth macht seinem Namen alle Ehre, ist an der engsten Stelle kaum mehr als 20 Zentimeter hoch. Das entspricht der Länge vom gespreizten Daumen bis zum Ende des ausgestreckten kleinen Fingers. Keine Frage, die Porth-Y-Ogof-Höhle am Rande des malerischen Brecon Beacon National Parks lässt keinen Raum für Platzangst.
Textlänge: circa 7.600 Zeichen
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Verrücktes Wales: Schnorcheln im Moor
Textauszug: Die Reaktionen reichen von Kopfschütteln bis hin zu totaler Begeisterung, von Stirnrunzeln bis hin zu grenzenloser Faszination. Dort, wo sanfte Hügel, ausgedehnte Moorlandschaften mit blühendem Heidekraut und friedlich grasende Schafe eine malerische Idylle bilden, wird alljährlich im wahrsten Sinne des Wortes Dreck aufgewirbelt - und dies um die Wette. Die Weltmeisterschaften im Moorschnorcheln, die World Bog Snorkelling Championships, im walisischen Llanwrtyd Wells sind nicht nur ein Exot unter den wohl verrücktesten Sportarten der Welt, sondern auch ein schleimig-ekeliger Hingucker.
Textlänge: circa 7.400 Anschläge
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