Belgien
Roter Teppich in königlichen Gewächshäusern
Textauszug: Der rote Teppich wird nicht ausgerollt. Gleichwohl können sich die Besucher im Norden der belgischen Kapitale Brüssel drei Wochen im Jahr im wahrsten Sinne des Wortes königlich fühlen. So auch vom 18. April bis 10. Mai 2009, wenn die Königlichen Gewächshäuser im Schlosspark von Laeken für die Öffentlichkeit zugänglich sind. In der übrigen Zeit des Jahres ist der Besuch der „gläsernen Stadt“, wie das architektonische Meisterwerk mit der großartigen Pflanzenwelt im Innern liebevoll genannt wird, ausschließlich der belgischen Königsfamilie vorbehalten.
Textlänge: circa 4.850 Zeichen (plus Serviceteil mit ca. 2200 Zeichen)
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Durbuy - die kleinste Stadt der Welt
Textauszug: Denn die kleinste Stadt der Welt ist für ihr exzellentes gastronomisches Angebot bekannt. Zwar leben hier gerade einmal 400 Menschen, doch in punkto Restaurantauswahl ist das kleine Fleckchen Erde in der Provinz Luxemburg ganz groß. Nicht weniger als 23 Speiselokale warten mit ihrer zum Teil exquisiten Cuisine auf. Quasi eine lukullische Ardennenoffensive, noch dazu in einer mittelalterlichen Atmosphäre. Versteckte Ecken und Winkel mit kleinen Hinterhöfen, in denen schnuckelige Restaurants ihre einladenden Tische präsentieren. Dazu schmale, verwinkelte Gassen, reizvolle alte Häuser, die sich ein wenig windschief an die Reste der alten Stadtmauer schmiegen.
Textlänge: circa 5.700 Anschläge (inklusive ausführlichem Serviceteil)
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Kunst aus Buchsbäumen in Durbuy.
Buchsbaumzauber in den Ardennen
Textauszug: Durbuy ist eine Stadt der Superlative. Nur 400 Einwohner zählt das malerische Fleckchen in Südbelgien. Dennoch wurden dem Örtchen in den Ardennen bereits im Jahre 1331 die Stadtrechte verliehen. Damit darf sich Durbuy rühmen, die kleinste Stadt der Welt zu sein. Und in dieser befindet sich mit dem Parc des Topiaires der größte Formgarten der Welt. Auf 10.000 Quadratmetern fallen hier mehr als 250 pflanzliche Kunstwerke ins Auge und lassen die prächtigen Gärten am Ufer der Ourthe zu einem Freilichtmuseum mit Parkcharakter avancieren. Nahezu die ganze Anlage besteht aus Buchsbaumhecken und -gewächsen, die von ihrer Form überwiegend an Menschen oder Tiere erinnern.
Textlänge: circa 5.400 Anschläge (inklusive ausführlichem Serviceteil)
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Weltkulturerbe am Canal du Centre.
Wo Schiffe sich langsam erheben
Textauszug: Mit 66,5 Kilometern mutet Belgiens Nordseeküste eher beschaulich an. Dennoch erfreut sich das Transitland im Dreieck zwischen Deutschland, Frankreich und den Niederlanden seit jeher einer großen Bedeutung für die Schifffahrt. Durchzogen wird das Land durch eine Reihe an bedeutenden europäischen Wasserwegen. Allen voran durch den Canal du Centre, der Lebensader der Provinz Hennegau. In Strépy-Thieu ragt direkt an dem mehr als 200 Jahre alten Kanal ein gigantischer Betonklotz gen Himmel. Wie ein gestrandetes Raumschiff wirkt das Schiffshebewerk unweit der Provinzhauptstadt Mons – und doch ist das monumentale Bauwerk der Stolz einer ganzen Region.
Textlänge: circa 5.900 Anschläge (inklusive Serviceteil)
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Das Lüttich des Georges Simenon
Textauszug: Die Knie haben es immer als erste gewusst. Da mag sich das Hirn noch durch Motive, Mordwaffen und Milieus gewühlt haben - wenn die Knie Richtung Schreibmaschine zu wandern begannen, gab es bald darauf Tote. Wie viele Menschen Georges Simenons (1903-1989) Knie auf dem Gewissen haben, lässt sich nur schätzen. Mehr als 400 Romane hat er geschrieben, für manche benötigte er nicht einmal zwei Wochen. Bis heute sind weltweit 400 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft. 55 seiner Werke wurden verfilmt. Mit der Figur des Pariser Kommissars Maigret stieg der belgische Vielschreiber schon zu Lebzeiten in den Olymp der Krimiautoren auf. Das Gedenken an den wohl bedeutendsten Literaturexport des benachbarten Belgiens wird in seiner Geburtsstadt Lüttich auf mannigfaltige Art und Weise aufrechterhalten.
Textlänge: circa 7.500 Anschläge
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Der Grand Place in Mons.
Der Hennegau - Weltkulturerbe auf Schritt & Tritt
Textauszug: Es gibt Regionen und Städte, die trotz aller Reize nur wenig bekannt sind. Zu diesen weitgehend unbeachteten Stücken Europas zählt fraglos der Hennegau. Die französischsprachige Provinz im Südwesten Belgiens fristet ein wenig ein Mauerblümchendasein, obwohl dieser Teil der Wallonie fraglos anderes verdient hätte. Die einstige Montanregion hat vergleichbar dem Ruhrgebiet einen gewaltigen Strukturwandel durchlebt. Längst bestimmen weder Zechen noch qualmende Schornsteine das Landschaftsbild. Stattdessen kann Hainut, so der französische Name für den Hennegau, mit ganz besonderen Pfunden wuchern: Von den 13 Bauwerken, Einrichtungen und Landstrichen Belgiens, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben wurden, befinden sich nicht weniger als neun in der Region rund um die charmanten Städte Mons und Tournai.
Textlänge: circa 10.700 Anschläge
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Neues Gesicht für das Atomium
Textauszug: Keine fünf Jahrzehnte alt und dennoch mächtig in die Jahre gekommen ist eines der markantesten Wahrzeichen Belgiens: das Atomium. Zur ersten Weltausstellung nach dem Krieg wurde die 102 Meter hohe Stahlkonstruktion 1958 im Brüsseler Stadtteil Heysel fertig gestellt. Doch inzwischen nagt der Zahn der Zeit an dem 2.400 Tonnen schweren Monument. Äußerlich hat das Atomium nichts an Ausstrahlung und Anziehungskraft eingebüßt, doch im Inneren bröckelt der Glanz vergangener Tage deutlich ab. Die Technik und Ausstattung sind veraltert. Ebenso die Verkleidungen, Fußböden und das museale Konzept. Daher soll dem Touristenmagneten binnen von 22 Monaten im wahrsten Sinne des Wortes neues Leben eingehaucht werden.
Textlänge: circa 2.200 Anschläge
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