Nordamerika
Mächtige Wale
tummeln sich im Sankt-Lorenz-Strom im kanadischen Québec.
In der Speisekammer der Meeresriesen
Textauszug: An Bord der Dufour herrscht eine Aufgeregtheit wie bei einem Kindergeburtstag. Und dies, obwohl während der knapp dreistündigen Tour eigentlich kaum etwas passiert. Das Passagierschiff schippert mit gemächlichem Tempo im Zickzackkurs umher, verlangsamt hier und da die Geschwindigkeit, um dann wieder etwas mehr Fahrt aufzunehmen. Das Gros der Zeit schaut die Masse der Gäste an Bord gebannt auf die Wellenkämme. Immer verbunden mit der Hoffnung, Mobby Dick zum Greifen nahe zu sehen. Doch der Lorenzstrom ist nicht Disney World, auch kein Zoo oder Wunschkonzert. Gleichwohl liegt die Chance, hier einen Wal zu sehen, bei etwa 100 Prozent.
Textlänge: circa 4.220 Zeichen (plus Serviceteil mit 2.300 Zeichen)
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Ein beeindruckendes Meisterwerk:
Der Mount Rushmore in South Dakota.
Die USA auf den Spuren der Präsidenten
Textauszug: Wer kennt nicht die Szene aus dem Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“, in der Cary Grant und Eva Marie Saint vier Präsidenten der Vereinigten Staaten förmlich auf der Nase rumtanzen? Vor der spektakulären Kulisse des Mount Rushmore im US-Bundesstaat South Dakota kämpfen die Leinwandhelden in einem dramatischen Showdown um ihr Leben. Während der Film für Cary Grant ein positives Ende nimmt, kann das ungewöhnliche Monument in den Black Hills in der Nähe von Keystone wohl mit Fug und Recht als „Unvollendete“ bezeichnet werden. Denn eigentlich wollte Künstler John Gutzon de la Mothe Borglum, der die Köpfe der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln zwischen 1927 und 1941 in den Granit des Berges sprengte, haute und meißelte, den Figuren auch einen stattlichen Oberkörper verleihen.
Textlänge: circa 5.7500 Anschläge (zuzüglich Serviceteil mit 950 Zeichen)
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Zum Greifen nahe:
Ein Eisbär im kanadischen Churchill.
Eisbären-Begegnung im Tundra Buggy
Textauszug:Eine Name wie ein Staatsmann und dabei eher zwergenklein. Dennoch ist hier im wahrsten Sinne des Wortes der Bär los. Denn das ansonsten eher beschauliche Hafenstädtchen Churchill, der arktische Außenposten Kanadas an der Hudson Bay, gilt als die Eisbären-Hauptstadt der Welt. Grund ist die Tatsache, dass die weißen Riesen auf ihrer jährlichen Wanderung aus der arktischen Tundra im Oktober und November für ein paar Monate in ihre Robbenjagdreviere an der Mündung des Churchill Rivers kommen. Zu den knapp 900 Einwohnern gesellen sich dann ebenso viele Eisbären.
Textlänge: circa 5.000 Anschläge (zuzüglich OInfoteil mit 1.200 Zeichen)
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Erlebt den zweiten Frühling:
Delfin Winter, der eine Flossenprothese erhielt.
Winter im zweiten Frühling
Textauszug: Die Meeressäuger tauchen regelmäßig auf, um Luft zu schnappen und werden dabei immer häufiger von den Booten oder schlimmer noch, von deren Motoren erfasst. Einige Delfine bezahlen die unfreiwillige Begegnung mit dem Leben, andere werden zum Teil schwer verletzt. Mit klaffenden Rückenverletzungen oder abgetrennter Flosse treiben sie hilflos durch den Golf von Mexiko oder den Atlantik, sind im wahrsten Sinne des Wortes ein willkommenes Fressen für Raubfische. Doch einige dieser bemitleidenswerten Kreaturen haben Glück im Unglück und landen im Clearwater Marine Aquarium (CMA) auf der Pinellas Halbinsel an der Ostküste Floridas.
Textlänge: circa 8.400 Anschläge (inklusive Serviceteil)
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Mit dem Segway lautlos durch Florida
Textauszug: Der Weg führt direkt ins Museum. Genauer gesagt ins Museum of History. Doch das Interesse gilt weniger der hier aufgearbeiteten Geschichte von St. Petersburg und der Pinellas Halbinsel, als einem neuartigem Gefährt: dem Segway. Denn das Museum am Segelhafen von St. Petersburg an der Westküste Floridas ist Startpunkt für die Stadtrundfahrten der anderen Art. Typisch Amerikanisch denkt manch einer beim Anblick der Segways. Die ungewöhnlichen Gefährte sehen aus wie ein Roller mit parallel stehenden, überdimensionalen Rädern, bei dem die Lenkstange mittig auf die kurze Trittfläche montiert ist.
Textlänge: circa 8.600 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Die Schwimmende Kirche im Golf von Mexiko
Textauszug: Einige Ehen stehen auf wackeligen Füßen. In St. Petersburg im Westen Floridas beginnen fast täglich Lebensgemeinschaften auf eben solchen. Allerdings wird dieses Gefühl nicht durch etwaige Zwistigkeiten, sondern durch das sanfte Schaukeln des Altars in den Wellen hervorgerufen. Dieser ist Teil einer Kirche, die komplett auf den Rumpf eines Schiffes montiert wurde und als Floating Chapel, als schwimmende Kirche, ein ungewöhnliches Ambiente für jede Hochzeit verspricht. Das Wort „Kirchenschiff“ erhält hier auf bemerkenswerte Art und Weise eine ganz neue Bedeutung.
Textlänge: circa 4.800 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Ville souterraine - Montréals unterirdische Stadt
Textauszug: Die Quecksilbersäule steht weit unter Null Grad. Ein eisiger Wind pfeift durch die schneebedeckten Straßen im kanadischen Montréal. Wie so oft in den vier, fünf, manchmal fast sechs Monaten dauernden Wintern wird die zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt von einem Blizzard, einem Schneesturm, gepeinigt. Die Menschen hier unten stört das wenig. Nur in T-Shirts und Blusen gekleidete Männer und Frauen sitzen im Café oder schlendern genüsslichen Schrittes von Boutique zu Boutique, von Kaufhaus zu Kaufhaus, von Konsumtempel zu Konsumtempel. In der Millionenmetropole am mächtigen Sankt-Lorenz-Strom mutieren nicht wenige in der kalten Jahreszeit zu wahren Erdmännchen, verbringen Stunden, manchmal sogar Tage und Wochen zehn Meter und mehr unter der Erde im warmen Bauch von Montréal, im „Ville souterraine“.
Textlänge: circa 6.000 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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New York für eine Handvoll Dollar
Textauszug: New York gilt gleichermaßen als multikultureller Schmelztigel und Stadt der Superlative. Für Generationen von Europäern war die Stadt, die bekanntlich niemals schläft, das Eingangstor zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Zeiten, in denen das Geld sprichwörtlich auf der Straße lag, sind auch im "Big Apple" lange, lange vorbei. Dennoch warten abseits des Empire State Buildings noch immer viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf den 489 Quadratkilometern zwischen Manhattan, Brooklyn, Queens, der Bronx und Staten Island darauf, für eine Handvoll Dollar - zum Großteil sogar umsonst - erobert zu werden.
Textlänge: circa 9.200 Zeichen
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Bed-In in Montreal:
John Lennon und Yoko Ono betten sich für den Frieden im Fairmont Queen Elizabeth in Montreal. (Foto: Fairmont Hotels & Resorts)
Sleeping like John Lennon
Textauszug: Ob Queen Elizabeth II., ob der Dalai Lama oder die niederländische Königin Juliane, ob Zsa Zsa Gabor, Nat King Cole oder John Travolta, ob Gérard Dépardieu oder Christopher Lambert, ob der französische Präsident Jacques Chirac oder Nelson Mandela – sie alle zieren die illustre Gästeliste, die eher wie das internationale Who is Who der Größen aus Politik, Unterhaltung und Gesellschaft anmutet. Könige, Staatsmänner, führende Wirtschaftsbosse, Spitzensportler sowie Stars und Sternchen gaben und geben sich hier seit der Eröffnung am 15. April 1958 die Klinke in die Hand. Keine Frage, das Fairmont The Queen Elizabeth in der kanadischen Millionenmetropole Montreal zählt zu den ersten Adressen unter den Hotels weltweit. Und doch ist der Ruf des Hauses ganz wesentlich mit dem zweier anderer Personen verknüpft: John Lennon und Yoko Ono.
Textlänge: circa 6.100 Zeichen
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Quebéc - die Drei-in-Eins-Provinz
Textauszug: Keine Frage, Quebéc, Kanadas größte Provinz, ist wie eine Wundertüte. In jedem Winkel, hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung, eine neue Entdeckung. Quebéc mutet ein bisschen wie ein Produkt aus der Waschmittelwerbung an. Ein Produkt, das gleich mehrere positive Eigenschaften auf sich vereint. Quebéc, das ist französische Lebensart, amerikanische Baukunst und indianische Tradition. Quebéc, das sind pulsierende Metropolen wie Montréal, historisches Puppenstubenflair mit einem Hauch von Disneyland wie Québec City, das ist aber vor allem Natur pur. Ausgedehnte Wälder, die insbesondere im Herbst ihre ganze Farbpracht entfalten, Zehntausende von Seen und nicht zu vergessen, grandiose Nationalparks. Mit rund 1,6 Millionen Quadratkilometern ist die Region im Osten Nordamerikas fast fünfmal so groß wie Deutschland, zählt aber gerade einmal 4,4 Einwohner pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In der Bundesrepublik sind es 402 pro Einwohner. Ja, Quebéc ist eine perfekte „Drei-in-eins-Provinz“, ein Stück Bilderbuch-Kanada mit ureigenem Charme, dessen Lebensader einer der mächtigsten Flüsse der Welt ist – der Sankt Lorenz Strom.
Textlänge: circa 10.300 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Weltraumgeschichte zum Anfassen
Textauszug: Die Flora und Fauna ist schlichtweg atemberaubend. Alligatoren und Gürteltiere, aber auch Schildkröten und Millionen von Wasservögeln bevölkern das Merritt Island National Wildlife Refuge. Doch die Idylle an der Ostküste Floridas trügt. Denn das überaus beeindruckende Tierschutzgebiet dient als Sperrzone um das Kennedy Space Center in Cape Canaveral, das unlängst zu einer der größten Touristenattraktionen im Sunshine State geworden ist. Und die Mischung aus Weltraumbahnhof, Forschungszentrum und Museum erweist sich schon bei der Anfahrt auf das 56 Hektar große Gelände als eine sichtbare Hommage an die US-Raumfahrt. Ein stolzes, wenngleich mit Rückschlägen behaftetes, überaus interessantes und spannungsgeladenes Kapitel der amerikanischen Geschichte, dass voller Stolz, gleichzeitig glorifiziert und mit Blick durch die rosa Brille präsentiert wird.
Textlänge: circa 5.800 Zeichen
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Wenn Meister Petz unpässlich ist…
Textauszug: „Wir sind nicht im Zoo. Ich kann nicht garantieren, dass wir Tiere sehen“, macht der 67jährige Naturbursche deutlich. Mit ausrangierten Militär-Jeeps geht es für einige Kilometer über Stock und Stein, ehe der Mini-Convoy an einer Lichtung zum Halt kommt. Mit einer Presslufthupe in der Hand gibt Marion McMurray eine kurze Einführung und letzte Regieanweisungen. Er ist eher der schweigsame Typ, Modell „Mann aus den Bergen“ mit Holzfällerhemd. 800.000 Bären seien in Nordamerika heimisch, darunter allein 17.000 Schwarzbären in der Provinz Québec, weiß er zu berichten. Nein, Probleme mit den Bären gäbe es eigentlich nie.
Textlänge: circa 6.800 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Zwischen Schwammtauchern, Alligatoren und Seekühen
Textauszug: Die Einwohner dieser Region scheinen alle vom ostfriesischen Busfahrsyndrom geprägt zu sein. Alle wollen in die erste Reihe sitzen oder besser gesagt, ein Haus mit direktem Zugang zum Meer bewohnen. Entsprechend dicht besiedelt sind die Küstenstreifen, Buchten und Seitenarme der Flüsse im Pinellas County im Westen Floridas. Fast Tür an Tür stehen Bungalows und Holzhäuser mit ihren flachen Giebeln. Sie alle verfügen über einen obligatorischen Bootsanleger. Die meisten Boote sind jedoch nicht zu Wasser gelassen, sondern schweben sturm- und algensicher in einem Holzgestell rund einen Meter über der Wasseroberfläche.
Textlänge: circa 13.100 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Tarpon Springs - ein Stück mediterranes Florida
Textauszug: Unter dem Beifall der zahlenden Gäste zieht der Taucher eine Blubberblasenspur durch das Wasser, um dann nach einigen Minuten mit einem porösen Etwas auf die Harke gespießt, wieder triumphierend aufzutauchen. Ein Stück lebendige Industriegeschichte, die vom Klicken der surrenden Kameras minutiös auf Zelluloid oder den digitalen Chip gebannt wird. Dabei interessiert es eigentlich niemanden, dass die Schwämme tatsächlich in einem eigens abgestellten Korb auf dem Grund des Hafenbeckens lagern. Dafür ist der Taucher ja auch keine Grieche, sondern ein ehemaliger Banker aus Wisconsin. Und dennoch ist Tarpon Springs so etwas wie die mediterrane Ausgabe Floridas, ein Klein-Hellas am Golf von Mexiko.
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Farbenprächtiger Mythos -
die Herbstzeit im kanadischen Québec.
Naturschauspiel Indian Summer
Textauszug: Das Phänomen tritt jährlich neu auf, immer im Herbst und immer in den prächtigsten Farben. Die Blätter der nordamerikanischen Bäume wandeln sich dann in ein Meer aus Rot, Braun, Orange und Gelb. Mal kräftig, mal grell, dann wieder intensiv leuchtend. Die Laubfärbung während des so genannten Indian Summers erreicht zwischen Ende September und Ende Oktober ihren Höhepunkt. Zwar färben sich auch in Europa im Herbst die Bäume bunt, doch in punkto Intensität ist dies kaum vergleichbar mit dem Farbenspiel in den unendlichen Weiten in der kanadischen Provinz Québec, die nahezu ganzflächig von dem Blätterzauber erfasst werden.
Textlänge: circa 3.000 Zeichen (plus Serviceteil mit 1.960 Zeichen)
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