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Vereinigte Staaten

Die alte Dame des Fields Museums:

Sue, 67 Millionen Jahre alter Dino.

Eine Dino-Dame als Publikumsmagnet

Textauszug: Sie ist zugegebenermaßen nicht mehr ganz die Jüngste. Mit ihrem geschätzten Alter von 67 Millionen Jahren dürfte sie sogar älter sein als Methusalems Großvater. Körperlich wirkt sie trotz des hohen Alters sehr stabil. Auch wenn die überall sichtbaren Knochen sie alt und klapperig wirken lassen. Und sie ist eine echte Berühmtheit, ja ein echter Besuchermagnet. Seit 2000 machten der Dame nicht weniger als 16 Millionen aus aller Herren Länder ihre Aufwartung. Dabei wirkt „Sue“, wie die Dame liebevoll genannt wird, mit ihren riesigen Zähnen und einer Länge von zwölf Metern eher Furcht einflößend.

Textlänge: circa 1.600 Anschläge
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Ein beeindruckendes Meisterwerk:

Der Mount Rushmore in South Dakota.

Die USA auf den Spuren der Präsidenten

Textauszug: Wer kennt nicht die Szene aus dem Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“, in der Cary Grant und Eva Marie Saint vier Präsidenten der Vereinigten Staaten förmlich auf der Nase rumtanzen? Vor der spektakulären Kulisse des Mount Rushmore im US-Bundesstaat South Dakota kämpfen die Leinwandhelden in einem dramatischen Showdown um ihr Leben. Während der Film für Cary Grant ein positives Ende nimmt, kann das ungewöhnliche Monument in den Black Hills in der Nähe von Keystone wohl mit Fug und Recht als „Unvollendete“ bezeichnet werden. Denn eigentlich wollte Künstler John Gutzon de la Mothe Borglum, der die Köpfe der Präsidenten George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln zwischen 1927 und 1941 in den Granit des Berges sprengte, haute und meißelte, den Figuren auch einen stattlichen Oberkörper verleihen.

Textlänge: circa 5.7500 Anschläge (zuzüglich Serviceteil mit 950 Zeichen)
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Einen Hauch von Venedig

verleiht das Venetian dem Spielerparadies Las Vegas.

Las Vegas - Stadt der Illusionen

Textauszug: Die Wüste lebt. Und wie. Der Eiffelturm ragt nur einen Steinwurf vom römischen Kolosseum in den Himmel. Ägyptische Pyramiden und die Sphinx bilden einen schönen Kontrast zu den venezianischen Kanälen und zum Empire State Building. Dabei handelt es sich nicht um eine Halluzination, nein, die markanten Bauwerke stehen hier wirklich – und dies mitten in der Wüste von Nevada. Die bekannten Sehenswürdigkeiten bilden die Kulisse für eine Traumwelt, in der viele Träume tatsächlich auf Sand gebaut sind.

Textlänge: circa 4.400 Anschläge (zuzüglich Serviceteil mit 2.400 Zeichen)
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Erlebt den zweiten Frühling:

Delfin Winter, der eine Flossenprothese erhielt.

Winter im zweiten Frühling

Textauszug: Die Meeressäuger tauchen regelmäßig auf, um Luft zu schnappen und werden dabei immer häufiger von den Booten oder schlimmer noch, von deren Motoren erfasst. Einige Delfine bezahlen die unfreiwillige Begegnung mit dem Leben, andere werden zum Teil schwer verletzt. Mit klaffenden Rückenverletzungen oder abgetrennter Flosse treiben sie hilflos durch den Golf von Mexiko oder den Atlantik, sind im wahrsten Sinne des Wortes ein willkommenes Fressen für Raubfische. Doch einige dieser bemitleidenswerten Kreaturen haben Glück im Unglück und landen im Clearwater Marine Aquarium (CMA) auf der Pinellas Halbinsel an der Ostküste Floridas.

Textlänge: circa 8.400 Anschläge (inklusive Serviceteil)
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Ein ganz besondere Attraktion:

Der Besuch der Vogelklinik von Indiana Shores in Florida.

Der Vogelflüsterer von Indiana Shores

Textauszug: Wer behauptet, der Mann habe einen Vogel, hat gar nicht mal Unrecht. Genauer genommen sind es Hunderte. Und diese machen mit Nachdruck auf sich aufmerksam. Das Zwitschern und Piepsen will nicht verstummen. Im Gegenteil, wenn Ralph Heath mit einem Plastikeimer bewaffnet, zum Strand von Indian Shores an der Westküste Florida schreitet, steigert sich das Geräusch in ohrenbetäubenden Lärm. In Sekundenschnelle umzingeln Hunderte von Pelikanen den stämmigen Mann mit dem gräulich melierten Haar, dem leichten Bauchansatz und den schwarzen Neoprenschuhen. Denn in seinem Eimer hat der 61jährige Sardinen, Heringe und andere Fische als kleine Häppchen für die versammelte Vogelschar.

Textlänge: ca. 7.500 Zeichen
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Mit dem Segway lautlos durch Florida

Futuristisch:

Der Segway-Roller.

Textauszug: Der Weg führt direkt ins Museum. Genauer gesagt ins Museum of History. Doch das Interesse gilt weniger der hier aufgearbeiteten Geschichte von St. Petersburg und der Pinellas Halbinsel, als einem neuartigem Gefährt: dem Segway. Denn das Museum am Segelhafen von St. Petersburg an der Westküste Floridas ist Startpunkt für die Stadtrundfahrten der anderen Art. Typisch Amerikanisch denkt manch einer beim Anblick der Segways. Die ungewöhnlichen Gefährte sehen aus wie ein Roller mit parallel stehenden, überdimensionalen Rädern, bei dem die Lenkstange mittig auf die kurze Trittfläche montiert ist.

Textlänge: circa 8.600 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Tarpon Springs - ein Stück mediterranes Florida

Schwammtauchen

wie vor 100 Jahren in Florida.

Textauszug: Unter dem Beifall der zahlenden Gäste zieht der Taucher eine Blubberblasenspur durch das Wasser, um dann nach einigen Minuten mit einem porösen Etwas auf die Harke gespießt, wieder triumphierend aufzutauchen. Ein Stück lebendige Industriegeschichte, die vom Klicken der surrenden Kameras minutiös auf Zelluloid oder den digitalen Chip gebannt wird. Dabei interessiert es eigentlich niemanden, dass die Schwämme tatsächlich in einem eigens abgestellten Korb auf dem Grund des Hafenbeckens lagern. Dafür ist der Taucher ja auch keine Grieche, sondern ein ehemaliger Banker aus Wisconsin. Und dennoch ist Tarpon Springs so etwas wie die mediterrane Ausgabe Floridas, ein Klein-Hellas am Golf von Mexiko.

Textlänge: circa 8.500 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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Die Schwimmende Kirche im Golf von Mexiko

Ungewöhnlich:

Die Floating Chapel

Textauszug: Einige Ehen stehen auf wackeligen Füßen. In St. Petersburg im Westen Floridas beginnen fast täglich Lebensgemeinschaften auf eben solchen. Allerdings wird dieses Gefühl nicht durch etwaige Zwistigkeiten, sondern durch das sanfte Schaukeln des Altars in den Wellen hervorgerufen. Dieser ist Teil einer Kirche, die komplett auf den Rumpf eines Schiffes montiert wurde und als Floating Chapel, als schwimmende Kirche, ein ungewöhnliches Ambiente für jede Hochzeit verspricht. Das Wort „Kirchenschiff“ erhält hier auf bemerkenswerte Art und Weise eine ganz neue Bedeutung.

Textlänge: circa 4.800 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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New York für eine Handvoll Dollar

Brooklyn Bridge

Textauszug: New York gilt gleichermaßen als multikultureller Schmelztigel und Stadt der Superlative. Für Generationen von Europäern war die Stadt, die bekanntlich niemals schläft, das Eingangstor zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Zeiten, in denen das Geld sprichwörtlich auf der Straße lag, sind auch im "Big Apple" lange, lange vorbei. Dennoch warten abseits des Empire State Buildings noch immer viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf den 489 Quadratkilometern zwischen Manhattan, Brooklyn, Queens, der Bronx und Staten Island darauf, für eine Handvoll Dollar - zum Großteil sogar umsonst - erobert zu werden.

Textlänge: circa 9.200 Zeichen
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Amerikanische Lebensart & Rhythmus der Karibik

Der Southernmost Point - nur 90 Meilen bis Kuba

Textauszug: Allabendlich versammeln sich Touristen und Einheimische am Mallory Square, um die Sonne in den schillerndsten Farben im Golf von Mexiko versinken zu sehen. Hier scheint die Sonne am hellsten, wenn sie untergeht. Ein Naturschauspiel, das stets von einem ausgelassenen Straßenfest, der sogenannten "Sunset Celebration", begleitet wird. Ist die Sonne dann von Musiker und Heerscharen von Gauklern, Entfesslungskünstlern, Jongleuren und Magiern zu Bett gebracht worden, erwacht das Leben in den von Bars, Straßencafes, Pubs und Restaurant gesäumten Straßen. Key West an der Südspitze der Florida Keys ist eine Mischung aus amerikanischer Lebensart gepaart mit der Lebensfreude und Rhythmus der Karibik, ein Paradies am sonnenverwöhnten Golf von Mexiko mit glasklarem Wasser, einladenden Sandstränden und subtropischer Vegetation.

Textlänge: circa 8.000 Anschläge
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Everglades - grüne Legende im Süden Floridas

Gut getarnt: Ein Alligator in den Everglades

Textauszug: Die Indianer nannten das malerische Fleckchen Erde "Pahay-okee", Fluß mit Gras. Tatsächlich erweisen sich die Everglades im Süden des US-Bundesstaates Florida als ein schier endloses Labyrinth aus Sümpfen, Brackwasser und Mangroven, die von unzähligen kleinen Bauminseln durchzogen sind. Die sogenannten Hammocks sind bewachsen von Königspalmen, Sumpfzypressen, Lebenseichen, tropischen Gumbo-, Mahagoni- und Limbo-Bäumen, in denen sich Epiphyten, Orchideen und andere Luftwurzler in den Astgabeln breit machen. Die einzigartige Naturlandschaft der Everglades, die 1947 offiziell zum National Park erhoben wurden, besteht zum Großteil aus einem nur 15 Zentimeter tiefen Fluss, der im Sommer etwa einhundert Kilometer breit ist und dessen Wasser gerade einmal 30 Meter am Tag fließt.

Textlänge: circa 4.700 Zeichen
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Weltraumgeschichte zum Anfassen

Simulation der Mondlandung

Textauszug: Die Flora und Fauna ist schlichtweg atemberaubend. Alligatoren und Gürteltiere, aber auch Schildkröten und Millionen von Wasservögeln bevölkern das Merritt Island National Wildlife Refuge. Doch die Idylle an der Ostküste Floridas trügt. Denn das überaus beeindruckende Tierschutzgebiet dient als Sperrzone um das Kennedy Space Center in Cape Canaveral, das unlängst zu einer der größten Touristenattraktionen im Sunshine State geworden ist. Und die Mischung aus Weltraumbahnhof, Forschungszentrum und Museum erweist sich schon bei der Anfahrt auf das 56 Hektar große Gelände als eine sichtbare Hommage an die US-Raumfahrt. Ein stolzes, wenngleich mit Rückschlägen behaftetes, überaus interessantes und spannungsgeladenes Kapitel der amerikanischen Geschichte, dass voller Stolz, gleichzeitig glorifiziert und mit Blick durch die rosa Brille präsentiert wird.

Textlänge: circa 5.800 Zeichen
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Zwischen Schwammtauchern, Alligatoren und Seekühen

Pelikane

sind überall am Strand im Westen Floridas heimisch.

Textauszug: Die Einwohner dieser Region scheinen alle vom ostfriesischen Busfahrsyndrom geprägt zu sein. Alle wollen in die erste Reihe sitzen oder besser gesagt, ein Haus mit direktem Zugang zum Meer bewohnen. Entsprechend dicht besiedelt sind die Küstenstreifen, Buchten und Seitenarme der Flüsse im Pinellas County im Westen Floridas. Fast Tür an Tür stehen Bungalows und Holzhäuser mit ihren flachen Giebeln. Sie alle verfügen über einen obligatorischen Bootsanleger. Die meisten Boote sind jedoch nicht zu Wasser gelassen, sondern schweben sturm- und algensicher in einem Holzgestell rund einen Meter über der Wasseroberfläche.

Textlänge: circa 13.100 Zeichen (inklusive Serviceteil)
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