Südamerika
Das südlichste Geysirfeld der Welt -
Höhenrausch am "Tata Tatio", dem rauchenden Vater
Faszination Geysir auf 4.500 Metern
Textauszug: Fast scheint es, als würde jemand irgendwo mit einem Schlag einen großen Wasserhahn abdrehen. Kaum ist die Sonne über den Anden aufgegangen, verschwinden die gigantischen Dampfsäulen in Minutenschnelle. Wo eben noch bei Temperaturen um minus 20 Grad Celsius um die Wette gezittert und geschnattert wurde, steigen die Temperaturen nun sprunghaft an. Nach und nach wird eine der fünf, sechs Kleiderschichten abgelegt. In der Tat findet sich hier kaum ein Frühaufsteher, der nicht das Zwiebelprinzip praktiziert. Die Faszination mischt sich zunehmend mit einem Wohlfühlgefühl, auch wenn die Luft nicht gerade zu Freudensprüngen einlädt. Denn auf knapp 4.500 Metern über dem Meeresspiegel ist diese extrem dünn.
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Düne rauf, Düne runter:
Sandboarden in Peru.
Sandboarden in der peruanischen Wüste
Textauszug:Brett unter den Arm klemmen und die riesige Düne hinaufstiefeln. Trotz dieser zeitweiligen Frustphasen, die allein auf mein Geschick zurückzuführen sind, ist das Sandboarden ein absolutes Muss für alle Besucher der atemberaubenden Dünenlandschaft von Huacachina, jener bis zu 100 Meter hohen Dünen und der wie aus 1001 Nacht anmutenden Oase Laguna de Huacachina in der peruanischen Provinz Ica. Längst wird die Traumlandschaft nicht mehr nur unter Sonnenanbetern und Surfern offen als Geheimtipp gehandelt wird. Im Gegenteil, die prachtvolle Wüstenlandschaft samt Oase ziert die Rückseite des peruanischen 50-Sol-Scheins. Ein Werbeträger, der nicht nur bei den Einheimischen in kaum einen Portemonnaie fehlen dürfte.
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Das Wahrzeichen von Rio:
Die berühmte Christus-Statue.
Brasilien - Wundertüte auf 8,5 Millionen qkm
Textauszug: Auf der Fahrt nach Manaus, der Urwaldmetropole des längst vergangenen Kautschukbooms, geht es vorbei an riesige Herden von Wasserbüffeln und an Pfahlbauten aus Brettern oder Palmstroh. Während Männer mit Pfeil und Bogen auf Fischfang gehen, baden kleine Kinder fröhlich quietschend im Amazonas, ignorieren potentielle Gefahrenherde wie Alligatoren und Piranhas. Immer wieder werden auch Boote mit Hunderte von Metern langen Holzgebinden im Schlepptau passiert. Die notdürftig vertauten Baumstämme haben die Sägewerke von Belèm oder den Hafen als Ziel. Auch schwimmende Bars, Geschäfte und Bordelle gehören zum gewohnten Bild auf dem Amazonas.
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Die Wasserfälle am Foz do Iguacú
Textauszug: Im feinen Sprühnebel bricht sich das Sonnenlicht und erzeugt Regenbögen in den schillerndsten Farben. Auf einer Breite von gut 2.700 Metern stürzt das Wasser inmitten einer einzigartigen Urwaldsszenerie mit tosendem Lärm bis zu achtzig Meter in die Tiefe und lässt den Foz do Iguacú zum größten Wasserfall der Erde werden. Die Cataratas, so der eigentliche Name der Wasserfälle im Südwesten Brasilien an der Grenze zu Argentinien, ziehen jährlich mehr als sieben Millionen Besucher in ihren Bann. Die Wasserfälle, die sich sowohl auf argentinischem als auch auf brasilianischem Gebiet befinden, sind breiter als die Victoria-Fälle, höher als die berühmten Niagara Fälle und zweifelsohne schöner und beeindruckender als beide.
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Florianopolis - die magische Stadt
Textauszug: Die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt, der Himmel ist strahlend blau, die Hitze gleißend. Nur langsam schleppe ich mich mit dem Board unter dem Arm durch den heißen Sand die gewaltige Düne hoch. Schnell noch die Unterseite des Boards mit Kreide einreiben und schon geht die rasante Fahrt die natürlichen Sandberge hinunter. Ein Riesenspaß, aber nicht leicht, wenn man nicht gerade über Erfahrungen als Snowboarder verfügt. Und schwups - ein ungewollter Flachköpper in den feinen Sand, der sich sofort in alle Poren des Körpers setzt, beendet die Schussfahrt jäh. Also auf ein Neues.
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Zauberhafte Farbenwelt in der Abendsonne:
Die Chaxa Lagune in der Atacama-Wüste.
Atacama-Wüste - Wüstenwunderland im Höhenrausch
Textauszug: Kein Grashalm, kein Strauch so weit das Auge reicht. In der gleißend heißen Sonne knistern und knirschen die riesigen Salzplatten. Bizarre Salzskulpturen säumen die schmalen Pfade. Land und Himmel scheinen am Horizont zu einer schmalen, schier unendlichen Linie zu verschmelzen. Dazwischen funkeln die schneebedeckten Gipfel der unzähligen Vulkane, die diesen Teil der Anden prägen. Während die Sonne langsam hinter den mächtigen Bergen versinkt, entwickelt sich fernab jeglicher Vegetation ein grandioses Spiel der Farben. Türkisblau funkelt das Wasser der Laguna de Chaxa im Osten der Atacama-Wüste. Die Höhenzüge der Anden werden in eine Mischung aus Rot und Grau getaucht, während eine riesige Heerschar von Flamingos jede Minute bis zum Sonnenuntergang nutzt, um in dem 5.000 Hektar großen und extrem flachen Salzwasserpool zu gründeln.
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